MORGENMUFFEL IM BÜRO
Im Büro stehe ich nun da,
was sehen meine Augen?
Ein Morgenmuffel nach dem anderen, sitzt da,
jeder könnte sich in den Hintern beissen,
jeder will den anderen, symbolisch an den Haaren reissen.
Einer ist so stur, wie ein Rhinozerius,
der nächste fängt zu streiten an und bringt Verdruss.
So beginnt der Tag mit "Giss und Moll",
wenn der Tag so weiter geht, na toll!
Doch ab 10 Uhr, wird auch so mancher Morgenmuffel munter,
und teilweise, auch schon ansprechbar mitunter.
Nur einer kann sich noch in den Hintern beissen,
ob gut, ob schlecht, einen jeden tut er in der Luft zerreissen.
Dieser Alles-Nörgler, Weltverdruss,
der müsste in eine Flasche mit Verdruss.
Briefmarke darauf und ab zur Post,
ihn wohin zu schicken, wo es gibt, nur Schmutz und Rost.
Dort kann er nörgeln, schimpfen, Unsinn machen,
auf Bäume klettern, runter lachen.
Bis er merkt, es war der falsche Weg und seine Fehler sieht nun ein,
denn in der menschlichen Gesellschaft,
soll man anständig nett und höflich sein.
Nach der Einsicht, kommt die Klarsicht und das ist gut,
wenn er jetzt vernünftig, sich artikulieren tut!
Nach dem Essen geht es fleissig weiter,
so mancher steigt hinauf die Karriere- Leiter.
Für jedem, das Seine, das wäre fein.
so könnte jeder, in seiner Tätigkeit zufrieden sein.
Wenn die Gesundheit, das Geld und sonst alles stimmt,
und die Donau, vielleicht bergauf noch rinnt,
dann gibt es Freude, Glück, im Überfluss,
und sicher keinen Weltverdruss!
copy: Ramharter Franz 2004
STERNDAL`N SCHAUEN
Ich sitz in einer warmen Sommernacht,
die Zeit war so herum um acht.
Auf einem Bankerl und betrachte am Himmel diese Sternenpracht.
Der grosse und der kleine Wagen,
angeblich kann man die Zukunft auch erfragen.
Doch besser, man weiss die Zukunft nicht,
wenn man auch viel darüber spricht.
Was sagt die Zukunft schon voraus,
ist`s was Gutes, freut man sich drauf,
ist`s was Schlechtes, pfeif ich drauf!
Darum lass ich die Zukunft, wo sie ist,
ist sie schneller da, als lieb mir ist.
So sitz ich hier und lass die Seele baumeln,
und schau auf`s Firmament hinauf und kann nur staunen.
Der Mond, die Sterne, all diese Pracht,
es leuchtet und glitzert in dieser Nacht.
Nach all dem Schönen, was man gesehen hat,
ein Wolkenband zieht auf, wer hätt`s gedacht,
nun ist es plötzlich finstere Nacht.
Vorbei ist all die schöne Pracht,
ich geh nach Haus und sage gute Nacht!
copy: Ramharter Franz 2004